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August 24. 2010 16:52:21

 

 

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: ARCHITEKT

Prof. Marcello Morandini

 

Marcello Morandini gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Konstruktivistischen Kunst und arbeitet zugleich als Designer und Architekt. Grundlage seiner Arbeit ist die Beschäftigung mit geometrischen Strukturen, die er durch Bewegung und Veränderung in neue Formen überführt. Diese Darstellung von Bewegungsabläufen eröffnet neue Perspektiven und Dimensionen für die Erkenntnis der umgebenden Welt.


BIOGRAFIE PROF. MARCELLO MORANDINI

1940
Marcello Morandini, Künstler und Designer, wird am 15. Mai 1940 in Mantua geboren.
1947
zieht seine Familie nach Varese. Er besucht die Mailänder Kunstakademie Brera.
1964
eröffnet er ein Graphikatelier in Varese. Aus diesen Jahren stammen auch seine ersten Plastiken. 1967 wird er zur „IX. Biennale für Moderne Kunst“ nach São Paulo in Brasilien eingeladen.
1968
erhält er einen eigenen Ausstellungssaal bei der „34. Kunstbiennale“ in Venedig.
1969
entwirft und betreut er den Bau seines Wohnhauses in Varese.
1972
findet seine erste Retrospektive bei der „Kestner Gesellschaft“ in Hannover statt. In dieser Zeit beginnt eine lange Zusammenarbeit mit deutschen Museen, Galerien und mit der Industrie.
1974
realisiert er das Projekt eines Platzes für das Einkaufszentrum „INA“ in Varese.
1977
nimmt er an der „Documenta 6“ in Kassel teil.
1982
beginnt eine lange Zusammenarbeit mit den Architekturbüros Miraglia in Varese und Ong&Ong in Singapur für wichtige Projekte im Bereich Architektur.
1984
wird Morandini nach Japan eingeladen. In dieser Zeit beginnt die Zusammenarbeit mit diversen Hochschulen. Auch werden Ausstellungen in verschiedenen Museen veranstaltet.
In Deutschland entwirft er die 220 m lange Fassade der Porzellanfabrik Thomas in Speichersdorf.
1987
Fassadengestaltung für das neue Verwaltungsgebäude der Firma Rosenthal in Selb.
1991
entwirft Morandini die Außenarchitektur eines Geschäftsgebäudes mit 34 Stockwerken in Kuala Lumpur. Im gleichen Jahr gibt das „Museum für Konkrete Kunst“ in Ingolstadt eine große Plastik als Symbol für das Museum bei ihm in Auftrag.
1993
findet seine erste Gesamtausstellung in der „Münchener Neuen Sammlung“ statt, wo Kunst und Design nebeneinander gezeigt werden. Diese Ausstellung wurde anschließend im „Hack-Museum“ in Ludwigshafen und im „Palácio Galveias“ in Lissabon gezeigt.
Ab 1994
ist er Jurymitglied des „Design-Zentrums Essen“.
1995
-
1997
ist er Dozent für Kunst und Design an der Sommerakademie Salzburg. Ab diesem Jahr wird er Präsident der Vereinigung freier Künstler der Provinz Varese.
1997
-
2001
lehrt er Kunst und Design an der Kantonsschule Lausanne. Im gleichen Jahr übernimmt er für drei Jahre die Leitung des „Internationalen Museums für Keramikdesign“ in Cerro di Laveno.
1998
bringt Maria Teresa Barisi die gemeinsame Tochter Maria Enza zur Welt. In der Folgezeit verlagert sich seine Tätigkeit zunehmend nach Varese.
2000
Die Stadt widmet ihm im Jahr 2000 eine wichtige Retrospektive in ihrem Museum.
2001
gründet er zusammen mit Maria Teresa Barisi das Designverlagszentrum „Marienza“.
2002
organisiert das Museum „Quadrat Josef Albers“ in Bottrop eine Retrospektive seiner Werke und erwirbt eine große Skulptur von ihm für den Eingangsbereich.
Seit 2003
ist er Dozent an der Mailänder Kunstakademie Brera. Ferner lehrt er an der Hochschule für Uhrendesign „HEAA“ in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz und leitet die Sommerakademie Plauen.
Bis heute hat er seine Arbeiten in 103 Einzelausstellungen und Retrospektiven über Kunst und Design in Museen, Institutionen und Galerien weltweit gezeigt und wurde zu 131 offiziellen Sammelausstellungen eingeladen.
Seit 2004
ist er Koordinator des Projektes „Vivere Venezia 3“ an der Universität IUAV in Venedig. Das „Wilhelm Hack Museum“ in Ludwigshafen hat bei ihm eine große Plastik für den Platz vor dem Museum in Auftrag gegeben.
2005
organisieren das „Europäische Industriemuseum“ in Plößberg und das „Fürstenberg Museum“ in Deutschland eine Kunst- und Designausstellung über sein Gesamtwerk für die Dauer eines Jahres. Sein Projekt für Montegrappa wird in Varese eingeweiht.
2006
heiratet er Maria Teresa Barisi und realisiert eine Ausstellung im „Schloß Masnago“ in Varese. Er plant die Architektur für das kulturelle Zentrum „Laura und Franz Leupoldt-Stiftung” in Weißenstadt. Mit einer Ausstellung seiner Werke eröffnet das neue „Museum Ritter” in Waldenbuch.
2007
realisiert er eine Ausstellung im „Designzentrum CLAC“ in Cantù. In Planung befindet sich eine große Skulptur für den Außenbereich der „Pinakothek der Moderne“ in München.

morandini ausstellung weissenstadt

 

 

 

 

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