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DAS KLEINE MUSEUM - KULTUR AUF DER PEUNT
2007 wurde „Das kleine Museum – Kultur auf der Peunt“ fertig gestellt. Für den Umbau des ehemaligen Postamtes konnte die Bauherrin Dr. Laura Krainz-Leupoldt den italienischen Architekten Professor Marcello Morandini gewinnen. Er integrierte in seiner Konzeption die Grundsätze der „Konkreten Kunst“, die sich auch in den Innenräumen fortsetzen. Eine permanente Ausstellung widmet sich dem Lebenswerk von drei Generationen der Familie Leupoldt; ein Tagungsraum stellt das Werk des Architekten in seinen unterschiedlichen Entwicklungsstadien dar und schließlich bietet der Ausstellungsraum des Museums Platz für Wechselausstellungen mit Werken nationaler und internationaler Künstler mit dem Schwerpunkt „Konkrete Kunst“. Die Peunt waren früher die fruchtbaren Wiesen ostwärts der alten Stadtmauer von Weißenstadt. Eingedenk dieser Begriffsbedeutung will das Museum seinerseits den Samen der Kunst und der Kultur säen. Um diese Saat aufgehen zu lassen, braucht es Licht, viel Licht. Dies bietet die erste Ausstellung mit Werken von Werner Bauer und „Das Kleine Museum – Kultur auf der Peunt“ schafft so die geeigneten Voraussetzungen für eine ertragreiche Kunst-Ernte.
Dr. Barbara Pittner - Freie Journalistin
»Mit diesem „Kleinen Museum“ habe ich mir auch dank der großzügigen Unterstützung meiner Mutter einen lang gehegten Traum erfüllt, für den ich gerne auf das eine oder andere Materielle verzichtet habe. Neben meiner Aufgabe, unser Unternehmen gemeinsam mit meinem Mann zu führen, möchte ich mit diesem Projekt einen Beitrag zur Kultur unserer Region leisten.«
Dr. Laura Krainz-Leupoldt
Der Name Das kleine Museum - Kultur auf der Peunt
Baid di = die Peunt, die Wiesen ostwärts der alten Stadtmauer von Weißenstadt.
Die Peuntwiesen waren einst ertragreiche Wiesen mit hervorragendem Futter.
Das Gebiet befand sich östlich und westlich der heutigen Goethestraße.
Das beste Futter kam von den Peuntwiesen und die Großmutter von Franz H. Leupoldt
kannte einen Spruch, wenn etwas besonders gut schmeckte: „Des geht nei wie Baidhai“,
was so viel bedeutet wie: Das geht rein wie Heu von der Peunt,
welches den Kühen besonders gut schmeckte.
Mit dem Namen des Kleinen Museums soll nun der alte Begriff „Peunt“ für Weißenstadt neu belebt werden. Er steht somit auch symbolhaft für den Samen der Kultur, der gut aufgehen und Früchte tragen soll.
Projektdaten:
| Ort | Goethestrasse 15, 95163 Weissenstadt | |
| Name | Kleines Museum - Kultur auf der Peunt | |
| Bauherrin | Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Weissenstadt | |
| Architektur | Prof. Marcello Morandini, Varese | |
| Projektumsetzung | Dipl. Ing. Peter Heilmann, Bayreuth | |
| Innenarchitektur | Dipl. Ing. Jan Wittmann, Nürnberg | |
| Bauzeit | Innen: 2005-2008 Aussen: 03-07/2007 |
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